Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
869
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Von der Wärme.

8 %

10) Schnee 1 u, salzs. Kalk 5.

11) Verdünnte Schwefels. 10

40°0 73 00

68°0 gi°o.

u. Schnee 8 Theile.

Vermischt man 4 Theile Eis und. 1 Theil Schwefel-säure, beide von 32 0 , so sinkt die Temperatur derMischung bis fast auf 4°0 F. Es kommt bei dergl.Versuchen vorzüglich darauf an, dafs die (frisch kry-stallisirten) Salze in kalter Umgebung möglichst feingepulvert, gesiebt und vollkommen trocken sind,und dafs der Schnee oder das Eis möglichst frischund ohne Spuren von Schmelzung angewendet werde.Auch müssen die Gefässe dünn scyn, nur Raumfür die kaltmachende Mischung haben, und diesemufs sehr schnell in kalter Umgebung erfolgen. Beivon bedeutender Tiefe zu erzeugenden Kältegraden,ist es zweckmässig, die Materie vor der Mischungselbst zuvor in eine andere kaltmachende Mischungzu setzen.

11) Fourcroy und Vatjquelin Lowitzs Vers, wie-derholend sahen in einer Mischung von 8 Theilensalzsauren Kalk und 6 Theilen trocknen Schnee,Quecksilber erstarren; bei einer grösseren MengeMerkur erstarrte es nicht ganz, und gofs man dasnicht erstarrte ab, so fand man den zurückgebliebe-nen festen Antheil, octaedrisch krystallisirt. Auf glei-che Weise ^rächten sie flüssiges Aetzammoniakzu wenig riechenden weissen Naden krystallisirt, rau-chende Salpetersäure in rothen Nadeln (wasaber dem Gr. v. Mussin Puschkin nicht gelang),Schwefeläther krystallirto in weissen Blättern. Za-netti, jener kaltmachenden Mischung noch Salmiakzusetzand, sah ausser dem Gefrieren des Merkur(vergl. auch oben 859), gewöhnlichen Branntwein