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2 (1810)
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862
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III. Theil. XI. Capitel.

ten der vaterländischen Gesellschaft der Aerzte undNaturforscher Schwabens. Tübingen 1805. 8. L140. ff.

6) Der Pater L. Cotte (Philos. Transact. 1788«

Art. g u 6. u. Kirwan a. a. O.) hat aus 50 Jahrefortgesetzten meteorolog. Beob., unter andern folgendedas Thermometer betreffende allgemeine Sätze abstra-hirt: ,, Das Thermometer steigt bis auf seinen höch-

sten Punct öfterer in den gemässigsten Zonen, als inden heissen. Es steigt höher in Ebenen als auf Ber-gen. In der Meeresfläche fält es nicht so tief als imInneren des festen Landes. Der Wind hat keinenmerklichen Einflufs auf seine Bewegungen; hingegenum so mehr die atmosphär. Feuchtigkeit, besonderswenn Wind darauf folgt. Die gröfste Wärme und diegröfste Kälte tritt ohngefähr 6 Wochen nach der nördl.oder südlichen Sonnenwende ein. Das Thermometerist veränderlicher im Sommer als im Winter. Diekälteste Tageszeit ist vor Sonnenaufgang. Die gröfsteHitze im Sonnenschein und im Schatten hat seltenan einem und demselben Tage statt. Die Hitze nimmtweit schneller vom September und Oclober an abals sie vom Juli bis September zunimmt. Ein sehrkalter Winter verkündet nicht immer einen sehr heis-sen Sommer.

7) Werden zw r ei feste Körper gegen einander ge-rieben, so üben sie ohnstreitig wechselseitigen Druckgegen einander aus; die Erhitzung welche man da-durch hervorbringt scheint daher grüfstentheils Erfolgder Compression der Körpertheilchen selbst, zum Theilauch der eingeschlossenen Luft zu seyn. ln der Gue-rikschen Leere findet die Erwärmung solcher Körperwo nicht stärker, doch eben so stark als ausser der-