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in. Tlieil. XI. Capitel.
Ritters Bemerk üb. dies. Gegenst. in Gehlens J.f. Chem, u. Phys. IV.Bd. u Steffens im Arch. z, Run-ge’s Farbenk 55. Ueb. B r enngl ä s er, vergl.gog—809.
4) Nur in sofern das Licht in seiner Fortpflan-zung von der Erde mehr oder weniger aufgehaltenwird, erregt es Wärme; daher die Kälte [höhererRegionen der Atmosphäre. Asien und besonders Ame-rika sind in gleicher nördlicher Breite ungleich käl-ter als Europa; Afrika ist unter den Wendezirkeln un-gleich heisser als Asien und Amerika. Die Extremeder gröfsten Wärme kommen in den SandwüstenAfrika’s zwischen 10 und 20° nördlicher Breite vor,ohngefähr 40° -j- o im Schatten und 50° o im Son-nenschein. In Syrien werden Metalle durch dasSonnenlicht zur Sommerzeit so erhitzt, dafs man sienicht ohne Verletzung berühren kann. Das Maximumder Kälte fällt mitten ins feste Land Sibirens, zwi-schen 60 und 70° N. B., und ins Kupferland in Nord-amerika unter gleicher N. B. Quecksilber, Brannt-wein etc- sind dort oft Wochenlang gefroren. — Sel-ten übersteigt indefs die durch die Sonne bewirkteErd wärme 120°. Nach Kirwan fängt der beständigeGefrierpunct (Schneelinie) unter dem Aequatorin einer Höhe von 15577 engl. Fufs an; unter 30°N. B. in einer Höhe von 11592 F., untei dem öo° d.N. B. in einer Höhe von 3684 F., und unter den Po-len fällt die Schneelinie mit der Erdfläche zusammen;jedoch ist bei diesen Bestimmungen zu bemerken,dafs die angegebenen Höhen, für die mittlereTemperatur jedes Breitengrades gelten, indem dieSchneelinie durch die individuelle Lage einzelner Ge-genden und Länder mit der Lufttemperatur ohnfernder Erde liothwendig Aenderungen erleiden mufs. Km-