Von der Wärme.
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d. Wärme, aus d. Franzos, übers, von Dr. C. A. Geb-hard. Berlin 1805. 8. 209 — 211. Flüssigkeiten
werden über dem Feuer in geschwärzten Gefässeneher warm, als in farbenlosen. Genähte schwarzeTücher trocknen im Freien eher als genäfste weisse,bei übrigens gleichen Umständen. — Weisses Papierwird durch ein Brennglas später entzündet, als schwar-zes etc.
2) Schwarze oder farbige Tücher im Sonnen-scheine über Schnee ausgebreitet, bewirken ein jfrü-heres Schmelzen des Schnees, als weisse, die glei-chen Lagen unterworfen wurden; Franklins hiehergehörende Versuche a. a. O. II. 553. u. ff. — Vonzwei vollkommen harmonirenden Thermometern, wirddas eine im Sonnenscheine weit höher steigen als dasandere, wenn es zuvor geschwärzt worden. Böce-manns Vers, über die wärmende Kraft der Sonnen-stralen, in Gilberts Ann. X. 359. Davy’s Versuchmit gefärbten (auf der einen Seite mit geöltem Wachseüberzogenen, auf der andern dem Sonnenlichte aus-gesetzten) Kupferplatten; a. a. O. XII. 578. v. Rum-roRDS Vers, in dessen oben angef. Ablidl. — Leslie’sPhotometer; Gilberts Ann. V. 345.
3) Herschel und Englefield bemerkten ein be-trächtliches Steigen des Thermometers im und nebendem rothen Strale des prismatischen Farbenbildes,während es an der Seite des Violett unverändert blieb.Aus diesen und (den S. 838 — 839 bereits gedachten)ähnlichen Vers, schliefst H. dafs ausser den farbigenStralen, dunkele wärmende von der Sonne zu unsgelangen. Vergl. H. in Gilberts Ann. VII. 137. X.68. XII. 521. Leslies Einwürfe dagegen; ebend.X. öS» und Engleeields Vertheidigung XII. 39g.