III. Theil. XI. Capitel.
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ven von aussen mitgetheilte Bewegung ist für dieNervenmasse entweder ausdehnend oder compriuiirend(erwärmend oder erkältend), oder beides in unmit-telbarer Folge (Schallschwingung). So wie sich dasAuge ursprünglich in einem dem Lichte analogen Zu-stande befindet, und für äusseres Licht ein gewissesMaas hat, unter und über welches hinaus die Em-pfindung desselben aufhört, so befinden sich auch dielebenden Gefühlsnerven in einem stets beweglichenZustande, der rücksichtlich der Bewegungsart oscilli-rend zu seyn scheint, und durch übermässige fort-schreitende Ausdehnung die Empfindung schmerzhaf-ter Flitze, durch |übermässig wachsende Zusammen-ziehung die Empfindung schmerzhafter Kälte giebt.Ob überhaupt nicht jedes Schmerzgefühl sich auf Em_pfindung eines ungewohnten Temperaturwechsels re-ducirt ?
2) Ueber die Annahme eines Wärniestoffes (Ca-ioricum) vergl. a. a. O. u. Cap. X. 749 — 753. Die-jenigen welche den Wärniestoff als Grund der Wärmeannehmen, schreiben ihm allgemeine Verbreitung,elastische höchst bewegliche Flüssigkeit, ehern. Anzie-hung zu den übrigen Stoffen, und die damit zusam-menhängende Fähigkeit alle Körper zu durchdringenzu. Sie leiten von dem Wärmestoffe die Flüssigkeit,das Schmelzen, die Flüchtigkeit und einige auch diepermanente Expansibilität, der Gase ab, und betrach-ten ihn überhaupt als das Hauptagens der von Bewe-gung und'Leben zeugenden Natur. Alle dem Wär-mest off (Feuermaterie, Hitzstoff etc.) zugeschrie-bene Eigenschaften, sind aus den Beobachtungenüber die Wärme und Kälte abstrahirt, durch derenUntersuchung wir demnach zur genaueren Kenntnifs