Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
806
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Halbmesser der bohlen Seite kleiner ist als der dererhabenen (|convexconcav). Sind bei einem auf dereinen Seite convexen und auf der anderen concavenGlase, die Halbmesser gleich, z. B. bei einem Uhr-glase, so werden die Stralen wie von einem ebenenGlase gebrochen.

s) Eine gerade Linie (CD Taf. III. Fig. 30) inder Richtung des Halbmessers, durch die Mitte derLinse (AB) gehend, heUst die Axe des Glases, undund ein solches Glas wird recht centrirt genannt,wenn es so geschliffen ist, dafs jene gerade Liniedurch die Mittelpuncte seiner beiden Oberflächensenkrecht |geht. Die Puncte de, wo die Axse dieOberflächen schneidet, w r erden die S cli ei l el p u 11 ct eder Linse genannt. Bei jedem Glase der Art, ist derHalbmesser für jeden Einfullspunct (dessen Stelle alseine unendlich kleine ebene Fläche genommen wird)das Einfallslolh.

3) AB T. III. Fig. 33, bezeichne eine biconvexeLinse , und die Linien d, c, e parallel einfallendeStralen; der in der Richtung der Axe einfallendeAxen- oder Hauptstral c geht ungebrochendurch, während die ihm parallelen aber schief einfal-lenden Stralen d, e, auf der Vorder-und in der Rück-fläche des Glases so gebrochen werden, dafs sie denAxenstral und sich selbst in einem Puncte F hinterdem Glase schneiden (und nach dieser Durchkreu-zung divergirend fortgehen), den man den Brenn,punct, so wie dessen Entfernung von der vorderenKrümmung des als nicht dick betrachteten Glases dieBrennweite nennt. In diesem Puncte F erscheintdaher ein öioptrisches wirkliches Bild desjenigenleuchtenden Körpers, von welchem die Stralen aus-