III. Theii. X. Capitel.
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vergütende in ihrer Convergenz vermehrt, wennsie aus dem dichteren in das dünnere Mittel über-gehen. — Zu denen auf den Refractionsgesetzen be-ruhenden merkwürdigen Phänomenen gehören noch:die scheinbare Ortsveränderung der durch ein gläser-nes Prisma betrachteten Gegenstände; die dioptri-schen Anamorphosen, d. i. Zeichnungen zer-streuter Tlieiie, die durch ein Rautenglas gesehen alszusammenhängendes Ganze erscheinen; die Verviel-fältigung der durch ein Rauten glas ( Polyedruni)betrachteten Gegenstände, und die scheinbare Ver-doppelung eines Gegenstandes (z. B, einer Nadel) wel-cher durch den durchsichtigen Kalkspath oderIsländischen Kr}’stall oder Doppelspath ge-sehen wird; vergh Haut über die doppelte Brechungdes durchs. Kalkspaths, in Grens N. Journ. d. Phys.II. 405. Des Abbe Bochons künstlicher Doppelspath:Gothaisches Mag. I. 184. Am erwähnten Fossilezeigt sich das Phänomen der doppelten und oft mehr-fachen Slralenbrecliung am deutlichsten; ausserdemaber auch an mehreren anderen durchsichtigen krv-s t al li ni s ch en Körpern; vergl. Leonhards Miner.Tabellen, und über das Phänomen selbst: Laplace’sBericht über verschiedene Phänomene der doppeltenBrechung des Lichtes, beob. von Malus ; in Geh-rens J. f. Chem. Phys. u. Miner. VIII. 200. ff.
§. lf>2.
Das allgemeine Gesetz der Brechung imAn^e behaltend, und das was zuvor von derReflexion der Stralen durch gekrümmte Flä-chen gezeigt wurde, auf das Brechen durch