raden Fortgange des Strals hätte seyn können, undzugleich neben und innerhalb dieses Schattens (far-bigte) leuchtende Säume und Streifen; wahrscheinlichin dem einige Stralen von der Körperoberfläche we-gen ihres Einfallswinkel noch reflectirt werden , wäh-rend die anderen, als parallele, noch gebrochen wer-den. Nach N. werden die ersteren Stralen von derOberfläche abgestossen und die anderen, welche dasLicht in den Schatten bringen, angezogen. — Vergl,W. Nicholsons Bemerk, über die Beugung in Gil-berts Ami. XVIII. 197. u. J. J. Wagners Theoried. Wärme u. des Lichtes. Leipz. 1802. 54. ff. 8.
7) Noch deutlicher wird uns das ganze Phänomender Richtungsänderung des Lichtes in der wirkli-chen Oberfläche der Körper werden, wenn wir dasLicht in seinen verschiedenen schiefen Uebergängenaus einem durchsichtigen Medio in ein anderes, vonabweichender Dichtigkeit, Cohärenz und chemischerQualität beobachten. Vergl. Wagner a. a. O. 45, 57u. ff.
D) Vois der Brechung des Lichtes.
§. 161.
XXXXVI. Vers. Zwischen mehreren auf ein-ander gelegten und dadurch minder durchsichtiggewordenen Glasplatten, bringe man etwas rei-nes klares Wasser, so dafs jede zwei Plattendurch das Wasser verbunden werden ; ihre Un-durchsichtigkeit wird jetzt aufgehoben seyn, sodafs unterliegende Gegenstände deutlich gesehenwerden können. Auf gleiche Weise macht etwas