Von dem Lichte.
781
des Gegenstandes zu entwerfen; ein Planspiegel inwelchem der Mensch sich ganz sehen soll, brauchtnur halb so lang und breit zu seyn, als der Menschselbst ist.
4) Fängt man die von einem Spiegel zurückgewor-fenen Stralen, mit einem anderen Spiegel auf, sowirft dieser sie aufs Neue zurück; wodurch die Bil-der vervielfältigt werden. Hieher gehört das Erschei-nen einer Kreislinie im Winkelspiegel, währendman nur einen Theil derselben dazwischen gelegt hat;die ins Unendliche gehende Vervielfältigung paral-lel gegeneinander gestellter Spiegel. DieSpie gcl kästen und Spiegelzimmer ; derOperngucker; das Za über perspectiv etc.
5) Die gewöhnlichen Spiegel sind zu wissenschaft-lichen Untersuchungen untauglich, da sie doppelteBilder machen; nämlich eines vermöge der Oberflä-che des Amalgams (626), und eines durch die Vor-derfläche des durch das Amalgam undurchsichtig ge-machten (übrigens reinen, klaren, gleich dicken undmöglichst glatt geschliffenen) Spiegelglases. Ueberdie Composition der zu optischen und astronomischenUntersuchungen einzig brauchbaren Metallspiegel,vergl. 627 und Edwards Anweisung, wie die besteComposition zu den Metallspiegeln der Telescope zumachen etc., in Gilberts Annal. XII. 167. Rochonsetzt der zu Spiegeln vorzüglich empfehlungswerthenPlatina, zur leichteren Schmelzung und Giessungderselben, J der gewöhnlichen aus 32 Theilen Ku-pfer, 15 bis 16 Theilen Zinn,.j Theil Mössingund 1 Theil Arsenik bestehenden Metallspiegelmassezu,, vergl. Hildebrandts Encyclopädie der Ciiemie.13s Hft. §. 118-; vielleicht lassen sich verp lat inte