III. Theil. X. Capitel.
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des Gegenstandes O, ist hier nur der Gang [eines.Strales durch die Linie OD und eines anderen durchdie Linie OA angezeigt; der zurückgeworfene StralDp scheint von o zu kommen, und der scheinbareOrt des Punctes o liegt dort, wo der hinter demSpiegel verlängert gedachte Stral D p den senkrechtenverlängert gedachten O o in o schneidet. Es sind demObigen gemäfs die Winkel z = v, und als Vertical-winkel u = z, mithin auch u rr= v. In beiden Drei-ecken (OvA und ouA) sind die rechten Winkelgleich, und auch u= v, und beiden Dreiecken istdie Seite AD gemein, mithin sind beide gleich undAO=: Ao. Das hierdurch entstehende scheinbareBild (7Ö5) in o ist ein katopt risch es Bild, underscheint dem wirklichen Gegenstände gleich, indemdie der ebenen Spiegelfläche auffallendenStralen, denselben Parallelismus, dieselbeConvergenz oder Divergenz bei der Zurückstra-lung behalten, welche sie zuvor als einfallende hatten.
3) Im verticalen Planspiegel haben die schein-baren Bilder eine der Lage der Gegenstände selbstähnliche Lage gegen die Horizontalebene (auf diewir alle Lagen der Körper zu beziehen gewohnt sind),im horizontalen Spiegel erscheinen aufrecht ste-hende Gegenstände verkehrt ( der Wasserspiegel) , ineinem unter einem Winkel von 45 0 gegen die Hori-zontalebene geneigten Spiegel sieht man liegende Ge-genstände aufrecht (Stellung des Planspiegels im Per-spectiv kästen oder der sog. Optik, scheinbaresHinaufrollen einer horizontal fortgerollten Kugel) undstehende liegend (Stellung des Spiegels in der Ca.mera clara). Je naher das Auge dem Spiegel rückt,um so kleiner kann der Spiegel sevn, um das Bild