Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
777
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Von dem Lichte.

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eines dünnen Cylinders, und die gegenüberste-hende Wand in Form einer Kreisebene erleuch-ten ; dasselbe wird erfolgen wenn man diesenLichtstral, bevor er die Wand erreichte, mittelsteines Planspiegels, unter einem rechten Win-kel auffängt, er wird in sich selbst zu-rückgehen. Giebt man dagegen dem Spiegeleine schiefe Richtung, so dafs der Sti-al untereinem schiefen Winkel auffält, so wird der Licht-stral, von dem Puncte der Spiegelfläche aus woer einfiel, unter dem gleichen Winkel geradli-nigt zurückgeworfen werden, welchen der auf-fallende Stral mit dem Spigel machte. Der Punctan des Spiegels Fläche, in welchem der Straleinfiel, heifst der Einfallspunct (Punctumincidentiae), eine senkrecht darauf gezogene LinieLinfallsloth (Cathetus incidentiae), der ein-fallende Stral selbst, der Einfallsstral (Radiusiucidensi, der von ihm mit dem Einfallslothe ge-machte Winkel, der Einfallswinkel (Angu-lus incidentiae); dagegen wird der von der zu-rückwerfenden Fläche (Planum reflectens) zu-rückgehende Lichtstral der zurückgeworfeneStral (Rad. refiectus) und der von diesem mitdem Einfallslose gemachte Winkel, der Zu-rücks tralun gsw in k el (Ang. reflexionis) ge-nannt. Die obige Phänomene begründende Ei-genschaft des Lichtes , von undurchsichtigen glat-