Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
743
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Von dem Lichte.

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s) Die Augen der S äuget hi er e kommen mitdem menschlichen Auge mehr oder weniger überein.Einige z. B. die der Affen, Bären, Pferde;) haben noch ei-ne halbmondförmige muskulöse Haut als innere Au-gendecke (Membrana nictitans). Der Augapfel derwiedeikäuerulen Thiereist mehr breiter als lang; undbeim Hirsche scheint die Sclerotica schwarz zuseyn, so wie überhaupt die Farbe der Häute bei denden Säugethieren mehr oder minder abweicht; z. B.spielt die Hinterfläche der bräunlichen Ader hautbei den Thieren, welchen das schwarze Pigment fehlt,in vielen Farben, bald silberfarben, grün, blau, gelb,und nur bei kurzsichtigen reissenden Thieren, wel-che des Nachts ihren Raub suchen, findet sich dasschwarze Pigment vollständig. Bei einigen ist dieKrystalllinse sphärisch, und die Stralenbänder bildengrosse im Wasser schwimmende Flocken; z. B. beiden Kühen, bei den fleischfressenden etc. mehr oderweniger flach. Beim Kaninchen, Mäusen etc. ist dieIris rotli, bei Katzen, Wölfen etc. gelb. Die Pu-pille ist bei den zweispaltigen, wiederkäuenden,grasfressenden Thieren queerlänglich; bei den Hir-schen wie ein Parallelogram , beim Schaaf; bei derKatze am Tage länglich schmal, Nachts rund undweit; beim Rochen rnond - und kammförmig; undbei einigen (z. B. junge Hunde) mit einer eigenenHaut (Membrana pupillaris) bedeckt. Die Affen ha-ben in der Netzhaut einen gelben Fleck, und diemeisten Säugtliiere besitzen noch einen siebentenden zurückziehenden Muskel (Suspensior oculis. choanoideus), der bei Pferden, Hunden und Katzenin 4 besondere Portionen getheilt ist, so dafs sie achtMuskeln haben. Die meisten Vögel sehen am