Von dem Lichte.
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nige Höhle (im grösseren hinteren Theile des Auges)welche von der umgebenden Sclerotica nnd Chorioi-dea und zunächst von der Nervenhaut gebildet wird,anthält den kugligen, nach vorne etwas abgeplattetenGlaskör'per (Corpus vitreus), der aus dem zarten,durchsichtigen, Glashäutchen (Membrana hyaloi-dea) und der darin liegenden durchsichtigen Glas-feuchtigkeit (Humor vitreus) besteht. 2) An dervorderen Fläche des Glaskörpers liegt die convex-convexe Kr y stall linse (Lens crystallina), derenhintere Fläche erhabener ist als die vordere, und diemit ausserordentlicher Durchsichtigkeit, grosse Festig-keit verbindet. Sie ist von einer durchsichtigen häu-tigen Kapsel (Capsula lentis crystaliinae) eingeschlos-senen (deren hinterer Theil an der Glashaut haftet)und zunächst von einer durchsichtigen tropfbarenFlüssigkeit, die Morgagnische Feucktigkeit(Liquor Morgagni) genannt umgeben. Reils Beob.über die fasrige Structur der Krystalllinse, in GrensJourn. d. Phys. VIII. 325. 3) Den noch übrigen klei-
nen Theil der Höhle des Augapfels, vor der Linse,theilt die Iris in zwei Theile — die vordere undhintere Kammer (Camera anterior et posterior) ge-nannt —, welche mit der durchsichtigen wässrigenFeuchtigkeit (H. aqueus ) angefüllt sind. DerLän-gendurchmesser des Augapfels erwachsener Menschenbeträgt ohngefähr 1 i-£ par. Linien. Denkt man sicheine gerade Linie, senkrecht auf der Mitte der Ebeneder Pupille stehend, von vorn nach hinten durchsAuge laufend, so heifst diese die Axse des Auges.In dem hintereren Theile des Augapfels, zur Seiteder Axe, etwas nach der Nase zu, treten die dickenAugennerven (Nervi optici) von einem eigenen