Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
739
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Von dem Lichte.

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stände 7.11 sehen, und diesen Zustand nennen wirals Gegensatz der Helligkeit (Claritas) Fin-sternifs (Obscmitas).

i) Das zwiefache Sehorgan des Menschen, be-steht (in jeder Hälfte des Körpers) aus einem vonNervenmark gebildeten zarten Häutchen, welches mitdem aus sehr mannichfaltig gebildeten Körpern beste-henden Auge (Oculus) organisch verbunden ist. DasAuge (von den übrigen ihm zugehörenden Theilengesondert gedacht: auch Augapfel Eulbulus oculi

genannt) liegt in der pyramidalischen Augen hole(Orbita), deren Oeffnung die Augenlieder (Pal-pebrae) als häutige Falten bedecken, die vermögegewisser Muskeln geöffnet und geschlossen werdenkönnen, und deren äussere Hautfläche von dem mitWimpern (Cilia) besetzten Rande, in die zartereinnere und diese in die höchst feine durchsichtigeVerbindungshaut (Tunica conjunctiva s. adnota,welche die Vorderfläche des Augapfels überzieht) über-geht. Der Augapfel kommt rücksiclitlicli seinerGestalt einer Kugel sehr nahe, nur ragt der vorderedurchsichtige Tlieil etwas hervor. Er wird durch viergerade Muskeln nach allen Richtungen, und durchzwey schiefe um seine Axe bewegt, und bestehtaus mehreren Häuten, deren drei concentrisch indem hinteren kleineren Theile liegen: 1) die harteoder weisse Haut (Tunica sclerotica s. albuginea,aus dichtem weissem Zellgewebe gebildet, keine Ner-ven und wenige Adern habend, dick und stark, deninneren Theilen zur Anhaltung und dem ganzen Aug-apfel zur Befestigung dienend); 2) die Ad er haut(T. chorioidea, dünn und zart, ohne Nerven aus nahe

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