111. '1 heil. JX. Kapitel.
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5) Fer.oj...le ? s Vers. (Gilbert IIL. iöö— 178) liabengezeigt, dafs die Stärke des Schalles mit zuuehmender Dichtigkeit wachse, und dafs, wenn mit dieserDichtigkeit auch die Elasticitäl zuniinmt, zugleich dieFähigkeit des schallenden Körpers den Schall fortzu-pflanzen ebemnässig erhöht werde. Den Schlag einerin der Luft an einem Faden aufgehängten Taschen-uhr hörte F. auf 8, im Wein g eiste auf 12, imTerpentinöl auf 14, im Olivenöl auf 16, imausgekochten Wasser auf 20 Fufs Ferne. AehnliclieVersuche haben auch Hawk.sk.ee und Alderon an-gestellt.
4) Zugleich beweisen diese Versuche die Fähigkeittropfbarer Flüssigkeiten den Schall fortzupflanzen; diewahrscheinlich von jener besonderen Art contractilerElasticität abgeleitet werden mufs, welche durch dieCohäsion (in der Tropfenbildung) begründet wird;vergl. S. 275. Fernere Beweise dieser Fähigkeit ge-währt der Gebrauch den Fische und Amphibien vonihren Gehörorganen im Wasser machen; das Lockenzahmer Fische durch Glocken; die Hörbarkeit desSchalles der unter Wasser zusammenschlagenden elffen-beinernen Kugeln; das Hören der Taucher unter Was-ser etc. — Nach Nullet und Muschenbroek istein Schall hörbarer und verbreitet sich weiter, wenner sich erst einer tropfbaren Flüssigkeit und daunder Luft mittheilt, als umgekehrt.
5) Mit der grösseren Geschwindigkeit der Schallbe-wegung in festen Körpern (s. oben) nimmt auchdie Stärke zu; vergl. Pero.lle a. a. O. 1Ü8. Je dichter und gleichartiger die Masse des schallendenfesten Körpers ist, um so heftiger ist auch der Schalldesselben; vorzüglich wenn man das Ohr unmittelbar