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2 (1810)
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702
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III. Theil. IX. Capitel.

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Phys. u. Miner. VIII. 247 ff. u. S. 548 dies. Grundr.Unter den Thieren (wenn man die Windungen derSchnecke bei den Säugthieren abrechnet) scheinendie Vögel den ausgebildetsten Hörsinn zu besitzen,und ihr Gehörorgan gleichsam durch die gewöhnlichhohlen Knochen fortzusetzen. Die Vögel wie dieSäugthiere haben offne äussere Ohren, welcheden Amphibien und den Fischen fehlen. In denThieren ohne Rückgrat hat man nur in den Kreb-sen, Afterspinnen, und einigen Sepien, z. B. in demDintenfisch (Sepia oi'fic. ), in der Seekatze (Sepia lo-ligo) und dem Polypus (Sepia ocLopus) unvollkom-mene Gehörorgane aufgefunden. Tliiere mit grös-seren elastischen und beweglichen Ohren übertreffenan Schärfe des Gehörs den Menschen, welches im All-gemeinen bei geringerer Vollkommenheit und Zusam-mengesetztheit des inneren Organs abnimmt.

4) Zur Verstärkung des einem schwach hörendenOhre nahe seyenden Schalles, dient das Hörrohr(Tuba acustica) : eine hohle, kegelförmige (besseran den Enden gebogene) Röhre, von etwa 12Fufs Länge. Die engere Mündung, die nicht über

Zoll im Durchmesser hat, wird in den äusserenGehörgang gebracht, die weitere 2 4 Zoll und drü-ber im Durchmesser haltende, zum Auffangen derSchallstralen bestimmte Mündung, gegen den schal-lenden Körper oder gegen die sprechende Person ge-richtet. Man hört den Schall stärker, aber wenigerdeutlich. Verdichtung der eingeschlossenen Luft(durch das Hineinsprechen des Redenden in dieweite Mündung) und Zurückwerfung der Schallstra-len (146147) von den Seitenwänden des Instru.ments, scheinen vorzüglich die Verstärkung des Schal-