Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
675
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Von d. clieni. Trocesse u. unterwerft). Stoffen.

bei Weiselühliitze scheidet sich statt des Lezterenleichtes inflammables Gas und Kohle ab. KochendeSchwefel- und Salpetersäure zersetzen ihn; eben sodie oxygenirte Salzsäure, und machen eine grosseMenge Salzsäure frei. Der Essigäther (abgestumpfteEssigsäure enthaltend) brennt mit blaugelber Flamme,unter Verbreitung eines Essiggeruchs; durch ein glü-hendes kupfernes Rohr getrieben, giebt er viel Koh-lenwasserstoffgas, Kohlensäure und etwas Kohle. Al.kalien stellen die Essigsäure desselben wieder her;liefern damit essigsaure Salze, und Alkohol kannaus dem entmischten Aether durch Destillation ge-schieden werden. Mit Schwefelsäure oder Salpeter«säure destillirt, liefert er Essigsäure und Schwefel-oder Salpeteräther. Die Alten nannten den Essigätheranimirten Weingeist; und Wenzel (dessenEinleitung in die höhere Chemie, und KästnersBeitr. I. Bd.) behauptet schon, so wie mehrere ältereChemiker, dafs im Weingeiste ein eigenthümlichesAn neigungs mittel liege , welches den Süuren dieAcidität benehme, und (den Alkalien ähnlich) ab-stumpfend gegen sie wirke.

g) Bei der Aetherbildung im Allgemeinen sind olm-gefähr folgende Tlüitigkeitsverhältnisse wirksam, diejedoch bei jeder Aetherart besonders modificirt zuseyn scheinen: a) die disponirende Verwandtschaft

der Säuren zum Wasser, nnd dabei wahrscheinlichdie vertheilende Entwickelung von + E fm bereits et-was modificirten Weingeiste; manchmal auch die An-ziehung des Sauerstoffs der Säure zu einem Tlieiledes Kohlenwasserstoffs im Weingeiste; b; der orga-nische Werth des Weingeists als aus dem Organi-schen abstammende Masse, dem zufolge die Oelna-

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