Von d. cliem. Processe u. unterwerft), Stoffen, GjS
Stoff. — Leitet man oxygenirt salzsaures Gas durchAlkohol, so wird dieser in Wasser, in ein flüchtigesOel (dem Pfeffermiinzöl ähnlich riechend), in eineleicht verkohlende Substanz und Essigsäure umge-ändert. Tröpfelt man absoluten Alkohol auf eis ar-tige (an —E reiche?) Schwefelsäure, so erhitzt sichdas Gemisch ausserordentlich und verbreitet den an-genehmen Geruch des Schwefeläthers.
g) Die verschiedenen Aetlierarten weichen nachdenen zu ihrer Bildung erforderlichen Säuren, inihren besonderen Eigenschaften von einander ab; undlassen sich gewöhnlich schon durch Geruch, Ge-schmack, Farbe, Flüchtigkeit und Dichtigkeit voneinander unterscheiden. Der rectiiicirle Schwefel-äther kocht unter dem entleerten Piecipienten derLuftpumpe, schon bei eo° F. Der Salzäther aufdie Hand getröpfelt geräth ins Kochen, verdampftschnell, und erzeugt dadurch wie alle verdampfendeFluida, Kälte. Gasartiger Aetlierdampf angezündeterregt unter einem offenen, auf und niedergeschobe-nen Glascylinder, gleich dem unter ähnlichen Umge-bungen brennenden Wasserstoffgase, heulende Töne(chemische Harmonika). Alle Aether lösen sichleicht in Alkohol (versiil'ste Säuren, Aetherwein-geist), hingegen unvollkommen im Wasser. Das Fe-derharz, die Harze, Fette, Oele , 'Wachs, den Cam-plter etc. der Extractivstoff, Schleim etc. (aber nichtdas Gummi) sind darin löslich. — Phosphor (und voneinigen auch der Schwefel) wird davon aufgenommenund krystallisirt sich daraus öfters in baumartigenGebilden. Einige Metallauflösungen werden durchden Aether zersetzt, so dafs sich theils metalloxyd-hallige Aether bilden, theils die Metalle reducirt