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2 (1810)
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II. Tlieil.

VII. Capitel.

§. i33.

XXXXII. Vers. Dritthalb Loth starke rau-chende Salpetersäure werden in ein, 3 Unzen anMaas haltendes starkes, mit einem eingeriebenenGlasstöpsel versehenes Glas, gegossen. Hierauftröpfelt man vorsichtig drei Quentchen destillir-tes Wasser (mittelst eines genäfsten Papierstrei-fens) auf den Rand des Glases, so dafs das Was-ser unmerklich an der inneren Glasfläche herab-fliessend, über die Säure, ohne sich damit zumischen, geschichtet wird. Auf gleiche Weisebringt man jetzt drei Loth absoluten Alkoholüber das Wasser, verschliefst das Glas mit demStöpsel, irnd läfst es an demselben Orte ruhigstehen, wo man die obige Schichtung veranstal-tete. Die orange Salpetersäure wird bald da,wo sie das Wasser berührt grün, und nachund nach blau. Anfänglich steigen nur aits derGrenzfläche von Säure und Wasser kleine, nachund nach grösser werdende Blasen in den Alko-hol, endlich aber auch aus der Säure selbst,durch das Wasser bis zur Oberfläche des Alko-hols, dessen untere Lage so wie die des Was-sers allmälilig trübe wird; beide hellen sich abernach und nach wiederum auf, und lassen jetzteine hellgelbe auf der Oberfläche des Alkoholsschwimmende, den Borsdorffer Aepfeln ähnlichriechende Flüssigkeit, den erzeugten Salpeter-