66s
II. Theil. VII. Capitel.
sauren Salzen, seltener aus kohlensaurem Natron(über S o (1 abereilung aus Meerspflanzen) und dengenannten Beimischungen besteht. Talkerde, Thon-erde und vorzüglich Baryt erscheinen seltener in derPflanzenasche. Ueber die Benutzung der Alkalienzur Bereitung alkalischer Seifen im Grossen,mündlich. — Die Asche der thierisclien Kohle (weifsgebrandte Knochen), besteht gewöhnlich dem gröfs-ten Theile nach aus phosphorsaurem Kal ko(seltener phosphors. Talkerde) etwas kohlensauremund blausaurem Kalke; nebst einer Spur von Eisen.— Die Pflanzensäfte und zum Theil auch fester»Theile, enthalten häufig schon die Aschenbestand-theile gebildet, verschiedentlich gemischt in sich; inden Thiersäften scheint in der Regel (vorzüglich beiwarmblütigen Thieren) das Natron und der Kalkdie Stelle des Kali zu vertreten. Jedoch sind auchhäufige Beobachtungen vorhanden, die es wahrschein-lich machen, dafs mehrere der Aschenbestandtheileerst durch die Vegetation und Animalisation erzeugtwerden. Ueber T. v. Saussuke’s Beob. über die Ve-getation; dagegen Schräders Versuche mit in Schwe-fel gezogenem Getreide; Vauquelins Vers, mit jun-gen Hiinern etc. mündlich. — Hartig : Physical.Vers, über das Verhältnifs der Brennbarkeit der mei-sten deutschen Wald-Baumhöizer etc. ste Aufl. Her-born 1804. 8-
11) Glüht man ein Gemenge aus Kohlenpulverund verschiedenen Metalloxyden, z. B. Zinkoxyd,Bleioxyd etc. so erhält man ausser etwas mit Kalk-milch (wässerige Lösung des Aetzkalks oder sogen.Kalkwasser, mit ungelösten Kalktheilchen ) wegzu-schaffenden kohlensaurem Gase, ein eigentliiimliches