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2 (1810)
Entstehung
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660
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II. Theil. Vll. Capitel,

9) Nach neueren Beob. eines Mollet u. a. erfolgtdie Verbrennung verschiedener brennbaren Stoffe inatmosphärischer und Lebensluft, auch ohne vorange-gangene Anzündung, durch heftige und plötzlicheCompression der den brennbaren Körper berührendenLuft; wobei Temperaturerhöhung und gewöhnlichauch Leuchten (vielleicht electr. Funken ?) bemerktwird; vergl. S. 279. 280. Hier etwas über die pneuv-matisclien Feuerzeuge. Northmore stellte meh-rere ähnliche (aber noch sehr unvollkommene) Ver-suche über die Mischungen gasförmiger Stoffe durchstarke Compression , so wie auch über die auf obigeWeise eingeleiteten Verbrennungen an ; welche nacheigenen gelegentlich gemachten Beob. durch etwaswasserhaltige Luft befördert werden, so wie viel-leicht jede Verbrennung von einer Wasserzerlegungbegleitet, und dadurch den Bedingungen einfachergalvanischer Ketten unterworfen ist. Vergl. KästnersBeitr. II. 125 u. ff.

10) Werden organische Massen in verschlossenen(gegen den freien Zutritt der Luft mehr oder weni-ger gesicherten) Gefässen erhitzt, d. i. der trocknenDestillation unterworfen, so verbrennen sie nichtvollständig, sondern sie verkohlen nur, und vege-tabilische Substanzen entwickeln dabei ausser ko Il-len sau rem Gase und unreiner Essigsäure( Holzessig) dickflüssiges, sehr kohlenstoffreiches,empy reumatis ches oder brenzliches Oel,und mit diesem Oele geschwängertes Wasserstoff-gas (schwere brennbare Luft), Holzkohlezurücklassend; animalische Stoffe entbinden dagegenbei dieser unvollkommenen, häufig mit Wasser-zerlegung und Erzeugung begleiteten Verbrennung: