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2 (1810)
Entstehung
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652
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II. Theil. VII. Capitel.

deren Sauerstoffgas geringer als der des Salpeterga-ses ist, und die hierin der atmosphärischen Luft amnächsten kommt, sich jedoch von dieser vorzüglichdadurch unterscheidet, dafs sie irrespirabel ist (mitatmosph. Luft gemischt geathmet, wirkt sie auf einigeIndividuen berauschend, auf andere hingegen öftersSehr nachtheilig), und dafs brennende Körper in ihrkürze Zeit hindurch mit grösserer Lebhaftigkeitund mit vermehrtem Glanze brennen. Mannennt sie oxydirtes Stickgas (Priestley nanntesie d ep h 1 ogi s t i sirte S al p et er luft). UeberWestrumbs oxygenirte Schwefelsäure, und über dassogen, eisartige Vitriolöl mündlich.

4) Ueber die Bereitung des Sauerstoffgases aus demSalpeter und aus den hyperoxydirten salzsauren Al-kalien; aus der Salpetersäure und oxygenirten Salz-säure (in den lezteren Fällen durch Einwirkung desLichtes); aus mit Wasser umgebenen grünenPflanzentheilen und Pries TLEyscher grüner Materieetc. durch Licht; und aus Hyperoxyden der Metalle(vergl. 494. 562. ) mündlich. Ueber die Zerlegungdes Wassers in Sauer- und Wasserstoff durch die an-ziehenden Wirkungen der Eleclricitäten, vergl. 556.Diese Zerlegung erfolgt sehr wahrscheinlich nicht so-wohl durch electrische Mittheilung (450.)sondern durch Vertheilung (448.); ist dieses aberder Fall, und ist die Zersetzung des Wassers eigent-lich eine elecsrisclie Qualitätsentwickelung, zu derdas Wasser als ein dem oE rücksichtlich der Indiffe-renz ähnlicher Stoff gelangt, so wird man genöthigtSauerstoff gleich Wasser mit dem Werthe von E,und Wasserstoff gleich Wasser mit dem Werthevon f E zu setzen; vergl. S. 599, 614, 638 etc.