Von d. chem. Processe u. unterwerfb. Stoffen. 63y
stoffen, seiner Andronia und Thelike bemerkt,haben (Kästners Material. S. ai.j.), von denen dieprstere dem Kohlenstoffe Lavoisiers und der Kiesel-erde, die leztere der Talkerde oder vielmehr demphosphorgesäuerten Kalke ähnelt. Indem W. das Was-ser als durch die Eiectricitäten in Sauerstoff und Was-serstoff als modilicirt annimmt, hält er zugleich da-für , dafs jedes säurungsfähige und jedes basirungsfä-liige Substrat (570—57t dies. Grundr.) eine (zumTlieil von den besonderen Verhältnissen seines Ban-des abhangende) verschiedene Stufen-fähige Capacitätfür — oder + E besitze; so dafs ein und dieselbeSäure abgestumpft, gesäuert und übersäuert, undeine und dieselbe Base in ähnlichen Verhältnissender Basicitiit existiren könne. So ist ihm z. B. dieWassersäure der atmosphärischen Luft mässig ge-säuert, die der Glühhitze ausgesetzt gewesene gewöhn-liche reine Lebensluft, hingegen eine sehr gesäuerteoder öfters auch übersäuerte Wassersäure. Dabei glaubter nun gefunden zu haben , dafs jede Stufe von Aci-dität auch eine entsprechende Stufe von Basicitätheische, um zur wirklichen Ausgleichung und Mi-schung der Substrate zu gelangen; z. B. Manganerfordere eine Wassersäure von höchst geringer Begei-geistung, die mithin dem Wasser selbst sehr nahe*'kommt; Eisen eine etwas mehr gesäuerte etc. Wis-muth, die der atmosphärischen Luft, Gold mög-lichst gesäuerte. Daher könne es kommen, dafs z. B.ein Metall in reinster Lebensluft nicht vollkommenverbrenne, während dieses in der Lebensluft der at-mosphärischen Luft vollkommen von Statten giengeetc. und umgekehrt könnten Metalle in der gröfstenMenge atmospli. Lebensluft unverbrandt bleiben.