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2 (1810)
Entstehung
Seite
631
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Von d. ehern. Proces^e u. unterwerft). Stoffen. 63 1

Glas in einer Umgebung von Sand und Gyps gelindegeglüht, so verfliichtigtj sich etwas Alkali, die Masseerleidet eine unvollkommene ( fasrige ) Krystallisation,wird undurchsichtig und so hart, dafs sie am StahleFunken giebt. Man nennt sie dann Re au MimischesPorzellan. (Ueber gekühltes und ungekühltesGlas; vergl. 576 378 dies. Gmndr. ) Ein TheilKali und drei Tlieile Kieselerde ist dein äusseren Ansehen nach auch glasartig; zerfliefst aber an der Luftund löst sich leicht im Wasser auf; diese Lösung istunter dem Namen Kieselfeuchtigkeit Liquor si-liceum bekannt, und wird durch jede Säure zersetzt.Ueber Krystallglas und Crownglas mündlich.

10) Mehrere Metalloxyde sind durch blosse Tempe-ratur-Erhöhung für sich verglasbar, und äusserndann ähnliche Anziehungskräfte gegen(Thon- und) Kieselerde als die leicht löslichenfixen Alkalien. Z. B. verglastes Spiefsgasoxyd; Blei-glas, Emaille etc. Die meisten Metalloxyde gehenmit wirklicher Glasmasse, oder auch mit sonst glasar-tigen erdigen Mischungen (z. 13 Porzellanmasse, Töpfer-waare etc.) innige Verbindungen ein; dahin gehörendie Glas fl iisse (Amausa) oder künstl. Edelsteine, dassaphirblaue ( Kobaltoxyd-haltige) Glas; die Glasurenerdener Geschirre, und die Porzellanmalerei. Ueberdie Glasmalerei der Alten. Dollonds Fli 11t-gias aus Kieselerde, Kali und Bleioxyd.

11) Die Metallauflösungen in Säuren, werden durchAlkalien zersetzt, und die Niederschläge beste-hen gewöhnlich nur aus Metalloxyden, seltener ausdiesen in Verbindung mit etw; s Säure, und noch un-gewöhnlicher aus neu erzeugten Verbindungen derMetalloxyde mit anderen im Aufiösungs- und Nieder-