Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
532
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J.li

11. Theil. VI. Capitel.

Batterie etc., in Voigts Magaz. II. 2. 55t». ); and inDeutschland wurde sie durcli Mayer und Vogt zu-erst bekannt.

5) Die gewöhnliche VoLTASche Säule bestellt ausmehreren über einander geschichteten einfachen Ket-ten, deren jede zwei feste Leiter (gewöhnlichzwei heterogene Metalle) und einen feuchten Lei-ter hat. Je wirksamer die einfachen Ketten für sichschon sind, um so stärker fällt auch die Säule aus.Daher sind auch diejenigen feuchten Leiter , welcheauf eines der Metalle am besten wirken, am vorzüg-lichsten zu starker Säulenwirkung geschickt. NachDavy (Gilberts Annal. B. VIII. S. 511) wirkt Sal-petersäure und oxydirle Salzsäure als Leiter zweiterKlasse am besten; diesen folgen diejenigen .Metallauf-lösungen in Säuren, die sehr Oxygen reich sind,dann Salzsäure, Schwefelsäure, und die aus der Ver-bindung dieser Säuren, der Salpetersäure und denAlkalien entstandenen Salze; (—wobei es bemerkens-wertli ist, dafs nach Ritter eine halbgesättigle Koch £Salzlösung in Wasser stärker wirkt, als eine vollkom-men gesättigte und dafs sehr constant in der Wirkungist eine Mischung von Kochsalzlösung, Lakmusabsudund Oclisengalle. Sehr schwach wirken Wasser undalkai. Lauge; leztere nur bei der ersten Berührung.Die Action in der Säule hat daher, wie in der ein-fachen Kette, auch in dem Verhältnifs der Energiestatt, mit welcher der feuchte Leiter, auf einen derLeiter erster Klasse, ausser der Kette schon wirkt.Sehr wirksam sind Säulen, deren Metallplatten ausZink und Silber, nach Volta, oder Zink undReisblei, nach Bltimenbach und Marechaux, odermit Kohle nach Davy, oder auch aus Zink und