Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
525
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Von dem Galvanismus.

5,5

jedesmal eine convulsifische Bewegung der Brust-flossen zeigte. Die Grösse der Schläge richtetesich nach der Grösse der Berührungsflächen,welche die Person dem Fische darbot. Beide Fi-sehe können eine lange Zeit hindurch fortwäh-rend starke Schläge ertheilen, es geschieht aberbeim Krampfrochen nicht bei jeder Berührung,sondern hängt, wie überhaupt von dea Willkürdes Tliieres ab.

b) Die Empfindung weicht nach v. H. von derje.nigen des Schlages einer Leidner Flaschesehr ab. Nach Configliachi (Gehlens Journ.f. Chem. Phys. u. Miner. IV. 654.) ist sie ver-schieden, wenn man durch Berührung des unte-ren und oberen Theiles einen Bogen bildet: jenachdem man an dem Rücken (dem positivenPole ) oder an dem Bauche ( dem negativen Poledes Fisches schliefst.

c) Man empfindet den Schlag schon bei Berührungeiner einzigen Fläche des electr. Organs , mit ei-nem Finger; eben so, 'wenn man auf beide ent-gegengesetzte Flächen, beide Hände zugleich legt;gleichgültig ob man isolirt war oder nicht.

d) Berührt man aber eine isol. Person den K. Ro-chen mit einem Finger, so mufs diese Berüh-rung (nach v. PI.) unmitteibar Statt finden;jede Zwischenlage, sey sie ein Isolator oder einLeiter, hindert den Schlag Eben so bekommtman keine Cominotation, wenn man den Fischauf einer Metallplatte liegend, ohne ihn selbstzu berühren hält, selbst wenn er durch eine an-dere Person aufs heftigste gereizt wird; und der-selbe Fall tritt ein, wenn man den Fisch zwischen