Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
521
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Von dem Galvanismus,

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dien sie zwei langen dreieckigen Pyramiden, derenSeitenflächen mit den Muskelfibern bedeckt sind,welche die verschiedenen Bewegungen der Flossenhervorbringen. Dadurch unterscheiden sich die klei-nen Organe sehr von den grossen, die unmittelbaran der Haut festsitzen, also mehr mit den Aussen-dingen communiciren, und zu stärkern Wirkungenfähig sind. Die horizontalen Lamellen der klei-nen Organe laufen nicht immer in ihrer Lage pa-rallel , sondern oft wellenförmig gekrümmt. In ei.nem grossen Organ sind deren 34, in dem kleinenOrgan, 14; die kleinen Platten, welche diese recht-winklicht durchschneiden, sind so fein und zahlreich,d.tfs ihrer 240 in einem Raum von 25 Milliometerbeisammen liegen. Die Nerven kommen vom Rücken-mark, und vertheilen sich wunderbar. Ueber die Wir-belsäule läuft ein dickerer Nerve vom Schädel biszum Schwanzende, der doch nur wenige Aeste andie electrischen Organe giebt. Es kommt aber vonjedem Wirbel ein Nerve, der nicht nur Aeste an dieSchwanzmuskeln, sondern auch an dieses Organ Zweigeschickt, die an der Oberfläche derselben hinlaufen,und sich auch in die Zellen verbreiten.

Bei dem Zitterwels urngiebt das electrische Or-gan den ganzen Körper ; es liegt unter der Haut alseine Schicht Zellgewebe, was so fest und so dick ist,dafs es einer Lage Speck ähnlich sieht. Es besiehtaus einem Netze von aponevrotischen, sich in jedeRichtung durchkreuzenden Fasern, dessen Geflechtsman nur durch die Loupe entdecken kann. Die klei-nen Zellen dieses Netzes sind mit einer eivveifsarti-gen Gallerte gefüllt. Die Nerven kommen aus demGehirn, und sind dieselben, welche bei allen Fischen