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2 (1810)
Entstehung
Seite
489
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Von dem Galvanismus.

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dum) wählt, und die leztere wenn man der Salpeter-säure: Salzsäure zumischt, indem die Salpeter-

salzsäure (sogen. Königswasser) sowohl das Platin alsdas Gold leicht auflöst. Diese und ähnliche Erschei-nungen zeigen wenigstens die Nothwendigkeit der Ge-genwart des chemischen Processes in der galv. Kette,wenn sie mit ihren Electricitätcn chemische Wir-kungen hervorbringen soll, und diese erstrecken sichzunächst auf die Zersetzung (Zerlegung) desWassers.

6) R. (N. A. d. Chem. VI. Bd. S. 144) hält dieLeiter zweiter Kl. ursprünglich für Leiter, die mitdem Werthe derjenigen der ersten Kl. auftreten,und erst durch die Möglichkeit einer chemischen Ac-tion zwischen ihnen und den Leitern der ersten Kl.,sofern diese realisirt wird, zu eigentlichen Leiternder zweiten Kl. werden. Mit jenem Werthe der er-sten Kl. erschien daher die Salzsäure in der Kettevon Gold, Silber und dieser Säure; die electr. Span-nungen der Glieder halten sich das Gleichgewicht,und die Kette ist unwirksam. Aber auch selbst beiLeitern Jdie ausser der Kette Met.lle angreifen, solles möglich seyn, sie auf jenem Werthe zurückzubrin-gen (oder vielmehr zu lassen) , wenn man die Be-rührung zwischen Metall und Feuchtigkeit so vor-übergehend einrichtet, als möglich, oder wenn mandie Feuchtigkeit in so grosser Verbreitung, oder vondem Körper der mit ihr getränkt ist, so fest angezo-gen , mit dem Metalle zusammenbringt, dafs es ausZeitmangel nicht zur Oxydation kommen kann. In-ders leidet dieses noch manche Berichtigung; vergl.Pfafk a. a. O.