II. Theii. VI. Capitel.
Salzsäure zur Hälfte gefüllt ist, stelle man so ineine Reihe, dafs sie gehörig beleuchtet wer-den können, und bringe dann in das erste eineGold-, in das zweite eine Silber-, in dasdiitte eine K u p f er p 1 a t te, und in das viertegiesse man soviel Quecksilber, Hnfs der Bo-den des Glases vollkommen bedeckt wird. Istdiese Vorrichtung getroffen, so tauche man indie Säure des ersten Glases ein polirtes Zink-stäbchen, jedoch ohne die Goldplatte zu be-rühren: die Säure wird das Zink angreifen, undindem sich ein Theil davon auflöst, werdenvon seiner Oberfläche aus kleine Gasbläschenaufsteigen, während die Goldoberfläche unverän-dert bleibt. Sobald als die ersten C—8 (flitschenam Zinke entwickelt sind, bringe man beideMetalle dadurch in Berührung, dafs man dasZinkstäbchen tiefer eintaucht : augenblicklich
wird sich die ganze Goldoberfläche, so wie diedes umflossenen Zinks, mit Gasbläschen bede-cken, die schnell in Gestalt kleiner Ströme auf-wärts steigen, und liier entweder in einer mit"Wasser gefüllten Vorrichtung, die der von Fig.1/4. d. I. B. ähnelt, anfgefangen werden können,oder sich mit der atmosphärischen Luft vermi-schen. Denselben Versuch wiederhole man mitanderen Zinkblättchen bei den übrigen Metallen:beim Ouecksilber wird die Gasentbindunsr mit