Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
469
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Von dem Galvanismus.

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den Versuch mit sehr trocknen Melallplatten glück-lich beendet zu haben, und Volta sah durch augen-blickliche wechselseitige Berührung einer Zink - undSilberplatte, von denen die eine isolirt ist, das Ben-NETSche F.lectrometer um 3 3 Linien divergiren.Vergl. Voltas lezte Untersuch, über den Galvanism.vor Erfind, der Säule. Tn Briefen an Ai.nitti. AusErugnatellis Annali di Chimica übers, in RittersBeitrag. II. Bd. S. 28 30.

2) Ist der Decke] des Condensalors von Zink, somacht ihn die Zinkplatte des obigen Vers, sogleichpositiv electrisch , und ist der Deckel von Silber oderKupfer, so wird er durch die Silberplatte des Vers. E erhalten. Will man hingegen im lezteren Falldas + E des Zinks dem Deckel zuführen, so würdeer bei der Berührung mit der Zinkplatte indifferentbleiben, weil er die Wirkung des Silbers von der an-deren Seite aufhebt; man mufs daher entweder dieobige Bedingung erfüllen, und einen Zinkdeckel an-wenden, oder (aus später zu erläuternden Gründen)zwischen den kupfernen Deckel und die berührendeZinkplatte eine Wasserschicht, z. B. eine nasse Tuch-scheibe legen. Nach Ermann ( Gilberts Ann. XI.1. S. go) zeigt sich übrigens das E der Platten weitstärker, wenn man mittelst isolirender Handgriffe(womit die Platten versehen sind), die den naben.Cöndensator berührende Platte bei der Berührungein wenig aufhebt, weil während derselben beide Eeinander doch etwas binden; und läfst man zweigrosse glatt geschliefcne Platten der Art, mehrereStunden hindurch, sich gegenseitig genau berührend,auf einander liegen, so kann man beide E zugleichzeigen, wenn man die Platten mittelst gläserner Hand-