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Was uns bleibt? — Rühmt nicht des Wissens Bronnen,Nicht der Künste friedensreichen Strand!
Für die Knechte giebt es keine Sonnen,
Und die Kunst verlangt ein Vaterland.
Aller Kötter Stimmen sind verklungenVor dem Zammcrton der Sklaverei;
Und Homer, er hatte nie gesungen:
Doch sein Griechenland war frei! —
WaS uns bleibt? — Ein christliches Ertragen.
Wo des Dulders feige Thräne thaut? —
Soll ich selbst den Altar mir zerschlagen.
Den ich mir im Herzen aufgebaut?
Soll ich das für Gottes Finger Hallen,
Wo der Menschheit Engel Rache schreibt? —
Wo die Teufel teuflisch walten.
Das kann nur ein Sieg der Hölle seyn! —
Bleibt uns nichts? - Flieh» all« gute EngelMit verwandtem Angesicht?
Brechen aller Hosinung Blüthenstengel,
Weil des Sieges Palme bricht?
Kann der Arm kein rettend Kreuz umklammernZn der höchsten letzten Noch?