Und mögen sich noch Brüder trennen,
Und sich in blutgcm Haß entzwei'n,Und deutsche Fürsten es verkennen.
Daß ihre Kronen Schwestern seyn.
Und daß, wenn Deutschland einig blieb,
Es einer Welt Gesetze schrieb:
Wir wollen nicht an Dir verzagen.
Und treu und festen MutheS seyn.
Du wirst den Wüthrich doch erschlagen,
Und wirst Dein deutsches Land befrcin-Liegt auch der Tag noch Jahreweit;
Wer weiß, als Du, die rechte Zeit?
Die rechte Zeit zur guten Sache,
Zur Freiheit, zum Tyrannentod!
Vor Deinem Schwerte sinkt der Drache,Und färbt die deutschen Ströme roth,Mit Sklaven-Blut und freiem Blut! —Du treuer Gott, verwalt' es gut!