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Doch, Muth! — Wenn auch die TyranneiDie deutsche Flur zertrat:
In vielen Herzen, still und treu.
Keimt noch des Guten Saat.
Verschüchtert durch den blut'gen RuhmUnd durch der Schlachten Glück,
Flohn zu der Seele HeiligthumDie Künste scheu zurück.
Sind auch die Thäler jetzt verwaist.
Wo sonst ihr Tempel war:
Es bleibt doch jeder reine GeistIhr ewiger Altar.
Und Freundestreu und Wahrheit giltNoch eine heil'ge Pflicht.
Sieh, wie der Giesbach brausend schwillt! —Du rufst; mich schreckt er nicht.
Und läg es vor mir wolkenweitUnd sternhoch über mir:
Beim Gott! ich halte meinen Eid-Schlag' ein! ich folge dir!