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Leyer und Schwerdt
Place and Date of Creation
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Zn Osten grant's, es sinkt die Nacht.Gottlob! der Morgen ist erwacht!

Gottlob, der neu« Tag bricht an!Seht euch noch mal die Sonne an.Wohl viele, die jetzt rüstig stehn.Sehn sie nie wieder untergehn.

In manchem Herzen pocht das BlutNach raschen Streites Uebermuth;

Und eh' die nächsten Stunden tagen.Hat manches Herz schon ausgeschlagen.

Die Sonne kommt, der Nebel reißt.

Ein stumm Gebet den Vater preist-

Nun lebt und regt sich alle Welt»

In blanken Waffen glanzt das Feld.Der Jüngling schreitet kühn hinaus.Er schaut hinauf ins Vaterhaus,

Und leise Ahndung füllt sein HerzUnd zieht ihn dämmernd himmelwärts.Da trägt der tiefbewegte SinnDie Träume zu der Liebsten hin:

Sie weinte, als er scheiden mußt';Und Wehmuth haucht in seine Brust»