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1 (1799)
Entstehung
Seite
XL
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einander so weit getrennt werden, daß die Aufmerk-samkeit des Ungeübten den Faden leicht verliert.

Das Grund-Princip in Smiths Theorie ist:daß es die Handlungen andrer Menschen sind, beywelchen wir zuerst die moralischen Unterschiede wahr-nehmen : und daß die Urtheile, welche wir über unsereigenes Verhalten fällen, nur spätere Anwendungenvon den Entscheidungen sind, nach denen wir früherDie Handlungen unsers Nächstens gerichtet haben.Sein Werk zerfällt in zwey Theile. In dem erstenzeigt er, auf welche Weise wir über das Verhaltenunsers Nächstens urtheilen lernen: und in dem zwey-ten , auf welche Weise wir durch Anwendung dieserArtheile auf uns selbst, ein Gefühl von dem, wasWflichtsey, erlangen.

Unsere moralischen Urtheile sowohl über unsreeigne Aufführung, als.über die Aufführung von an-Dern schließen zwey von einander verschiedne Vorstel-lungen in sich; erstlich die Vorstellung von Recht, oderAnrecht der Handlung; zweytens die von Verdienst,oder Schuld des Handelnden. Derjenigen Beschaf-fenheit menschlicher Aufführung, welche die Morali-sten gemeiniglich Nichtigkeit (reLUruclo) nennen,Hiebt Smith den Nahmen, Schicklichkcit oderÄngemessenheit : und er fangt seine

Theorie mit der Untersuchung an, worin diese Schick-lichkeit besiehe, und wie wir zu der Idee derselben ge-langen. Das Wesentliche seiner Abhandlung überdiesen Gegenstand beruht auf folgenden Sahen.

r. Von