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6 (1837) Gott in der Natur
Entstehung
Seite
444
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Vieser allen menschlichen Scharfsinn vereitelnde Zufall beglückteMillionen, gab Unterdrückten Freiheit, gab Muthlosen Kraft,gab einem großen und edeln Theil der Menschen den Glaubenan sich selbst wieder dieser Zufall war voll Weisheit undErbarmens, wie in keines Menschen Brust wohnt!

Ich erkenne Dich, Gott! Gott, Vater des Menschen-geschlechts ! Du bist es, der in den Himmeln waltet, wie aufErden. Dein Name sei geheiligt. Dein Wille geschehe! Duumfängst mich, Du trägst mich mit väterlicher Fürsorge. Dubist der mir allezeit Nahe! Du rauschest um mich in den Regen-wolken ; Du wirfst mein Loos aus den Nebeln; Du wandelstum mich im Sturm und berührst mich im leisen Lüftchen, dasmeine Wangen ün Sommer kühlt. Du sprichst aus den schla-genden Donnern, und begrüßest freundlich mein Herz in dengoldenen Strahlen des Tages, und rührst es in den SchauernDer sternenreichen Nacht. Gelobet sei Deine Güte und Barm-herzigkeit von meiner Seele, gelobet und gepriesen in allenEwigkeiten. Amen.