Herr, Herr, allmächtiger Gott des Himmels und der Erde!wie in den Gefilden meines irdischen Wohnplatzes, so bist Duin den stummen Wüsten des ewigen Winters, so in der glühen-den Einöde ein Vater voller Milde und Erbarmen gegen alleDeine Geschöpfe, die Du in das Leben gerufen hast. Welch eineUnendlichkeit und Mannigfaltigkeit der Schöpfungen auf diesemErdball, und welche Weisheit und Fürsorge in Allem! Wieist alles Land für die Kreatur so weislich eingerichtet, welchedasselbe bewohnt; wie jede Kreatur so prachtvoll gebaut undgestaltet für das Land, so Du ihr angewiesen! Könnte ich indie Abgründe des Weltmeers niedersteigen, oder in die tiefstenKlüfte der Erde, wo Deine unsichtbare Hand die Quellen derGebirge, die Adern der Metalle, die Fruchtbarkeit der Felder,und die Entsetzen der Erdbeben bereitet; oder könnte ich michHinaufschwingen zu den höchsten Lüften, wo sich die Blitze desHimmels, die fallenden Sterne, die Platzregen, Schneeflockenund Hagelschauer bilden — überall, Allmächtiger, würde ichDich erblicken, unbegreiflich groß und unerforschlich wunderbar!
O wie wird mir, namenloser Unendlicher, Du, den un-zählbare Welten anbeten! wie wird mir, wenn ich bedenke,daß ich durch Jesunr Christum Dich meinen Vater nennen darf!Wie kann ich mein Glück, wie Deine Liebe und Hoheit aus-sprechen! Heilig bist Du, groß, gnädig und barmherzig! Heilig,heilig, heilig ist der Herr Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehre-- .. ' -