248
27.
Erinnerungen an die Allmacht Gottes.
Erste Betrachtung.
JesaiaS e, z.
Bis zu des Erdballs Achsen freu'nSich Wesen aller Art in Dir!
In heißen/ sand'gen Wüstenei'n;
In unsern blüh'nden Fluren hier;
Im EiS des Nordens!
Mel Stufen wandeln sie zum Ziel!
Nach größerer Verherrlichung;
Du wirkst/ durch Schmerz und Freudenspiel.
Die höhere EntwickelungDer Kräfte Aller!
2ber tritt wohl hinaus in den hohen, prachtvollen Tempel derNatur, wo die Erde, umstrahlt von Morgen- und Abend-röchen, zum Altar wird, von welchem Opferdüfte gen Himmelwallen — wer tritt wohl hinaus, ohne nicht gern den Staubder Sorgen abzuschüttcln, sich im Anblick der allgemeinen Herr-lichkeit zu erquicken und Sehnsucht zu empfinden nach An-betung? — Die wehenden Halme des Grases, die goldenenSaaten, die schwellenden Früchte, die früh und spät predigen:Gott ist die Liebe! — der stille Wechsel der Tage und Nächte,der Sonne und des Mondes; der Wandel der Jahreszeiten;das ewig gleiche Weltgesetz in der man.igfaltigen Unendlichkeit,verkünden die Tiefe des Reichthums, beide der Weisheit undErkenntnis Gottes. — Der Duft, welcher dem Opserkelch derBlumen entsteigt; das erfrischende Wehen der Lüste, wie derzermalmende Sturm; das Sumsen der fleißigen Biene vorunserm Ohr, wie der Donner, der die Gebirge zittern macht;der Farbenschmuck des flatternden Schmetterlings, wie dasStrahlenthor des Regenbogens, — Alles spricht: Wir zeugenvon dem allmächtigen Gott. Heilig, heilig, heilig istder Herr Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehrevoll! (Jes.6, 5.)
kB
KlÄ
... 6
tkikül-
Mli»z
Si!w
Mp«
Li
i" «ich
WM
"Sch.
M-
u,.