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14.
Die Erdbewohner und ihre Religionen.
Erster T h e i l.
WetSh. Gal. ts, r.
Vater Aller! alle Erdenkreise,
Alle Zetten ehren Dein Gebot;
Horden Wilde, Heilige und WeiseNennen ZcvS, Jehova Dich, und Gott.
Großer Urquell, den ich nie ergründe.
Dahin nur beschränkst Du meinen Ginn,
Daß ich immer Deine Güte finde,
Und nur seh', daß ich ein Blinder bin.
Jedem gabst Du in dem finstern StandeDas Gefühl, was gut und böse sei:
Legtest die Natur in ihre Bande,
Aber ließest unfern Willen frei.
Gott, Dein Tempel ist der Himmel Sphäre,
Erde, Meer und Luft Dein Opferhain;
Jauchzet, Völker, jauchzt zu seiner Ehre,
Und das Weltall müsse Weihrauch streu'»!
sehe das Geschlecht der Sterblichen, in welchen Welt-gegenden, Ländern, Städten, Dörfern cs wohne, von derFrühe des Morgens bis zur Nacht bemüht, sich zu speisen, zutränken, zu kleiden, Nahrung oder Obdach zu suchen, wieandere Thiere. Es vermehrt sich, es stirbt ab. Man stiet, manpflüget, man schmiedet, man bauet, man forscht, man reiset,man schwimmt über Meere, man arbeitet unter der Erde, manlernt, man lehrt, man regiert, man überfällt sich, mordet,liebt, vereinigt, trennt sich. Ich finde dies Alles oder Aehnlichesim Reiche der Thiere unter verschiedenen Gestalten wieder. Esgeschieht, wie bei den Thieren, Alles um des Leibes und derNoth, um des Lebens und der Lust willen. Todesfurcht undWohlbehagen, Hunger und Geschlechtstrieb erzeugen Arbeit-samkeit und Ruhe, Haß und Liebe, Entzweiung und Eintrachtauf mannigfaltige Art unter den Thieren und auf mannigfaltigeArt unter den Menschen.