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Herkunft gern und geflissentlich im angestammten Jrrthum undim Finstern verbleiben lassen wollen. Welche Herkunft ist dennvor Gott edler oder unedler? Stammen nicht alle unsere Geistervon dem heiligen Urgeist? Welches Recht haben wir, den Beruf,welchen Gott allen Geistern gab, ändern und bessern zu wollen?welches Recht, die wir uns Christen nennen, das Werk und denZweck Jesu Christi, des Welthcilandes, in unfern Brüdern zuzerstören, der da in die Welt kam, die Herrschaft der Finsternißzu enden, und durch das Licht seines Wortes, durch würdigereDarstellung und Erkenntniß des Allerhöchsten, unser Aller Ver-stand zu erleuchten, unser Aller Gemürh zu veredeln, uns Allezu Gott, seinem Vater, zu führen?
Schauderhaft mögen die Verbrechen sein, die von Frevlernam Eigenthum, an der Gesundheit der Menschen ausgeübtwerden; — am schauderhaftesten aber sind die Verbrechen, welcheungestraft an dem Adel und Leben des menschlichen Geistesbegangen werden. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leibtödten!
Doch hinweg den Blick von diesem Gewühl niedriger Ab-sichten, Leidenschaften und trauriger Jrrthümer. Auch jenenVerwahrlosetcn wird Hilfe werden, und denen, die im Finsternwandeln, wird ein Tag besserer Erleuchtung anbrcchen. Sehenwir nicht, wie durch Gottes Fügung täglich weise, verdienst-volle Männer aufstehen, welche sich jener Verlassenen freudigannehmen? wie Gott das Herz edler Fürsten und Dbrigkeitcnlenkt, daß sie schönere Anstalten gründen, um die versäumtenGeisteskräfte ihres Volkes auszubilden, die Macht des Aber-glaubens zu brechen und die seelcntödtenden Vorurthcile aus-zurotten?
Erhebe du dich aber, o mein Geist, auf den Flügeln stillerAndacht zur Bewunderung und Anbetung deines Gottes, dessenMacht und Liebe auch der flammende Instern predigt, der ausunendlichen Fernen kam und in unendliche Fernen zurückeilte l
Alle Sonnen des Himmels haben ihre feste, von Ewigkeither durch den Wink der Allmacht wohlgeordnete Bahn. Umjeden der festen Sterne oder Sonnen am Firmament bewege»