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Wolken erblicken können, welche doch ganze Gegenden zuweilenverhüllen müßten, wenn sie da statt fänden, wie bei uns. DerLuftkrcis jenes Weltkörpers ist also nicht allein unendlich dünnerund ferner, sondern auch von weit trocknerer Natur, als derLuftkreis, welcher den Erdboden umgibt. Zu allen Zeitenfindet man den Mond heiter und rein von wolkenähnlichenVerhüllungen.
Nur zuweilen hat man in einigen jener großen, von Bergenumschlossenen Thälern gesehen, daß graue Flecken, wie Nebeloder Rauch, erschienen, und kleine Gegenstände verdeckten, oderim veränderlichen Lichte zeigten. Da diese kleinern Gegenständegar gering und nicht viel größer, als unsere Wohnungen sind;da jene ncbelartigcn Verfinsterungen sich nur von Zeit zu Zeitund nicht immer auf den gleichen Orten darstellten: so ist csallerdings sehr wahrscheinlich, daß diese Erscheinungen von irgendeinem Gewerbe oder einer Beschäftigung derjenigen Wesen her-rühren, welche Einwohner der Gegend sind. Denn auch vieleandere merkwürdige Wahrnehmungen hat man mit Hilfe dervorzüglichsten Fernrohre gemacht, welche theils auf Sammel-plätze, theils auf Arbeiten und Geschäfte vernünftiger'Wesenschließen lassen, die auf dem Monde wohnen, leben und sichder Größe und Gnade Gottes freuen, wie wir auf Erden.
Ein anderes Räthscl bietet sich in den Erscheinungen auf derOberfläche jenes Weltkürpcrs unserer Bewunderung dar. Eszeigen sich nämlich daselbst, nach verschiedenen Richtungen gehend,Einschnittslinien, die oft eine Viertel- bis drei Viertelmcilenbreit sind, und gewöhnlich in sehr grader Bahn dreißig, wohlselbst sicbenzig Meilen weit gehen. Sie gleichen künstlich ge-bildeten Kanälen, denn sie sind tiefer als die Ebene, in der siesich befinden. Einer dieser Kanäle geht quer durch das Gebüg,als wenn es zersprengt worden wäre, und durch das vom Gebirgeingeschlosscne Thal zur andern Seite hervor. Oft scheint einsolcher Kanal unter einer großen Decke an Len Stollen der Bergefortzuziehen.
Die schmalen, langen Eintieftmgen haben viele Aehnlichkeitmit unfern Flüssen auf Erden. Wie unsere Ströme aus den