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Leben hinabsenke, wie auf ein großes, vollbrachtes Tagewerk,von dem ich ausruhen soll. Laß mich dann auf Dich und DeinVerdienst sehen, um mich selbst zu trösten! Laß meinem müdenGeist dann die Worte noch ertönen: Kommet her zu mir, dieihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken! Bleibebei mir, o mein Jesus, wenn die Welt vor meinem brechendenAuge in ewige Nacht versinken will, und laß mir die Hoffnungenund die beseligenden Worte werden: Gehe ein zu Deines HerrnFreuden.
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Die Nacht.
Psalm 139/ 12.
Vater/ Dich/ den Gütevollen/
Preist auch in der Nacht mein Geist;Vater/ der die Sonnen rollenUnd den Mond uns leuchten läßt;Vater/ dem von tausend ZungenTag und Nacht wird Lob gesungen!Vater/ der bei Tag beglückt/
Leidende des ölachtS erquickt!
Vater/ Dich umfass' ich wieder/
Kusse kindlich Deine Hand;
Milde blickst Du auf mich nieder/
D»/ den / wer Dich suchte/ fand.
O/ in stiller Nächte StundenHat Dich manches Herz gefunden/
DaS/ im TazSgcwühl/ ein Thor/Vater/ sich von Dir verlor.
Auch du, o stille, feierliche Nacht, sei meinen Empfindungenheilig! Wohltäterin der Leidenden, denen du die Thronentrocknest; Freundin der Unglücklichen, deren Sehnen du stillestin süßen Träumen; Mutter der Müden, die du in deinen Armenzur Ruhe wiegest, und mit junger Kraft stärkest, auch du bistmeinem Geiste eine Offenbarerin der Majestät und Macht, der un-ergründlichen Weisheit und namenlosen Barmherzigkeit Gottes!
Auch du bist meiner Betrachtungen, meiner Bemerkungenwürdig, wenn dein ernster Zauber das ganze Weltall, so weit