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euch durch das Ewige zum Urquell des Lichts und des Heiligsten!Ach, werde ich einst zu euern erhabenen Stufen gelangen?Werde ich, entbunden von dieser Erde, emporgehen zu deruntersten eurer Reihen? — höher dringen und höher zu euermund meinem Schöpfer?
Und ihr, himmlische Wesen, ihr, die ihr'auf der letztenSprosse der Vollendung in namenloser Seligkeit schwebet, derGottheit nahe, in ihrer Herrlichkeit wohnend, auch ihr ver-schwindet endlich wie ein Nichts vor der Majestät des Aller-höchsten selbst! — Euer Dasein stammt nur von ihm, aberer selbst ist durch sich selbst. Er ist, der er war, undsein wird; ihr seid nur Schatten. Eure höchste Vollendungund Seligkeit sind nur matte Strahlen des Glanzes; Gottaber ist der Unendlich-Vollkommene, ein Ozean des Lichts, inwelchen kein Cherub zu schauen wagt. (1. Tim. 6, 16.)
Herr ! Herr! o mein Gott, o Du Namenloser und Un-Lrsorschlicher! ich sinke vernichtet in den Staub zurück, wennDer Gedanke an Deine Majestät mit Schauer und Entzückendurch meine Seele dringt. O mein Gott, o Du Allmacht-voller ! wenn mein Geist in den Wundern Deiner Schöpfungmit seligen Empfindungen untergeht, wenn er aus den Flügelnseiner Einbildungskraft durch die uferlose Ewigkeit hwschwcbt,wenn er von Stern zu Stern, von Welt zu Welt immerHeller die Verherrlichung Deiner Größe sieht — da fühle ichmein Nichts. Ich bin ein unbedeutender Punkt unter denMillionen und Millionen Wesen, die Dein grenzenloses Welt-gcbäude bewohnen. Ach, meine ganze Stärke ist vonnöthen,um mich zu überzeugen, daß auch Du in meiner Niedrigkeitauf mich herabblickest! Da geht mir einst das Licht Heller aufüber die Unermeßlichkeit Deiner Gnade, daß Du auch meinergedenkest!
Womit denn, o mein Herr und mein Gott, womit dennhabe ich es verdient, daß Du mir auf der Stufenleiter DeinerSchöpfung schon eine so hohe Stelle anwiesest? Ich konnteein Staubkorn, eine Pflanze, ein Wurm sein, Du aber riefestmeine Seele aus dem Nichts hervor! Deine Offenbarungen