Leichtigkeit und Bequemlichkeit willen aber wähletman dazu ein feines festes trccknens Holz, (Z. E.Birnbaum), läßet die Vorderfiäche recht ebenHobeln, und leimt auf den Bogen worauf dieGrade kommen, ( den Limbus ) feines Schreib-Pergament.
Man macht hierauf die Zeichnung und Thei-lung des Quadranten mit äußerster Scharfe undFeinheit und schreibt die Zahlen mit Tusche bei.
Zur Ziehung des einzutheilenden Bogens be-dient man sich eines Stangenzirkels. Die-ser Slangenzirkel dienet auch um auf dem, mitihm gezogenen Bogen, genau 6o Grade ab-zustechen.
Diesen Bogen halbiret man mit einem an-dern Stangenzirkel, so kann man nicht alleinden rechten Winkel oder den eigentlichen Qua-dranten genau darstellen, sondern auch den-selben in Stücke jedes von Zo Graden einthei-len. Aus diesen Stücken suche man dann mitdem Federzirkel die einzelnen Grade auf dieoben beschrieben Art.
Die Theilpunkte braucht man nicht in Li-nien zu verwandeln, auch nicht mit Tusche anzu-geben. Man laße sie so fein wie sie gewordensind, und nehme allenfalls beim Beobachten einLeseglas zu Hülfe. Sie schwärzen sich mit der