fanges in eine gerade Linie, nur in Gedankenund nicht wirklich in der Natur vornehmenkann, so ist man bemühet gewesen , das Ver-halt iß des Durchmeßers ;um Um-fange zu suchen. Denn dieses Verhältniß istin allen Kreisen einerlei; weil der Umfang umdesto größer oder kleiner wird, je großer oderkleiner der Durchmeßer ist. Da nun derDurchmeßer des Krerses, sich jederzeit darstellenund meßen läßet so kann man nach dem ge-dachten Verhältniß, den dazu gehörigen Umfangdurch die gewöhnliche Regel de tri finden, z Eman habe den Durchmeßer einer Kreises iO0( Fuße ) gefunden, und das allgemeine Ver-hältniß wäre wie 7 zu 2A, so setzt man nachder Regel de tri t
Was geben ioo
Wenn 7— 22 geben
7 I I20O : 314
Ein Kreis also der 100 Fuße im Durchmeßerhat, hat 314 ( oder in Decimalbrüchen 314,
1592. .. ) Fuße, im Umfange.
Dieß sind wirklich die Verhältniße deren mansich bei Berechnung des Kreise bedienet. Daserste ( nrmlich 7 : 22 ) heißt das Archime-dische und das lezte ( nehmlich ic>o ;314,159...) das Ludolphische.