Diese Betrachtung führet zur Quadraturdes Kreises. Denn da derselbe ein reguläresVieleck von unendlich vielen und kleinen Seitenist, so kann man sich denselben jederzeit in ein,ihm gleich großes, Dreieck verwandelt vorstellen.Weis man also voii diesem Dreieck Grundlinieund Höhe, so ist es leicht zu berechnen undfolglich der Inhalt des Kreises dadurch gefun-den«
So viel siehet man gleich ein, daß die Grund-linie des gedachten Dreiecks, dem Umfange,und deßen Höbe dem Halbmeßer des Kreises gleichseyn würde. Denn setzte man die kleinen gicich-schenklichcn Dreiecke, woraus jenes große be-stehet, wirklich neben einander, so würde derUmfang in eine gerade Linie verwandelt und dadiese Dreiecke unendlich schmal sind, so würdeman den Halbmeßer von ihren Schenkeln nichtunterscheiden können.
Die Regel zur Quadratur des Kreises wür-de also seyn: ( wie sie es dann wirklich ist )Der Umfan g in it de m H albmcßer m u l-t i p l ic i r t und das Produkt halbier,( oder der Umfang mit dem vierten theile desDurchmcßers multipliciert ) giebt den Inhaltdes Kreises.
Dg man aber die B"'wandlung deß Um-