Kreis bestimmt, worin das Vieleck gezeichnetwerden soll, oder es ist bestimmt wie großeine Seite des zu zeichnenden Vielecks seynsoll.
Im ersten Falle dividirt man Z«5c> mit derAnzahl der Seiten, welche das Vieleck habensoll. Der Quotient heißt der Eentri Win-kel. Diesen zeichnet man hin und beschreibtdann aus seiner Spitze den bestimmten Kreis,so schneiden die Schenkel deßelben im Umfangedes Kreises einen Bogen ab. Diesen faßt manzwischen den Zirkel, schlagt ihn so oft es seynmuß um, und ziehet alsdann die Sehnen,so wird sich das verlangte regelmäßige Vieleckbilden.
Im andern Falle, sllcht man auch erst denCentriwinkel, ziehet denselben von iZQ Gradab und halbirer den Nest, so erhalt man densogenannten halben Polygonwinkel. Diesensetzt man zweimal auf die gegebene Seite deszu zeichnenden regulären Vielecks, dergestalt daßsich über derselben ein gleichschenkliches Dreieckbildet. Aus der Spitze dieses Dreiecks beschreibtman einen Kreis, worin die gegebene Seiteeine Sehne wird, und worin sich dieselbe sovielmal herumtragen läßet, als das VieleckSeiten bekommen soll.