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Siebentes Kapitel.
Eine kurze historische Nachricht vomSteinschnitt.
älteste Methode, den Stein zu schneiden ist die, welcheCelsius beschrieben hat, welches in derThat die Operationdurch die kleine Geräthschaft (LuttinZ ux>on tbe Zeche) ist,doch aber sehr verschieden von der Art, wie man sie in später»Zeiten gemacht hat. Er laßt einen halbmondförmigen Schnittmachen, dessen Schenkel gegen das Kuckucksbein gerichtet sind,welches offenbar darum geschieht, damit die Darme unter-wärts gedrückt, und nicht der Verletzung ausgeseht werdenmögen, worauf mit Sicherheit ein Querschnitt auf dem Stei-ne gemacht werden könnte, dieß geht aber nicht in sehr jun-gen Kindern, weil es da an Raum mangelt, noch in völligErwachsenen, denn bey denen ist die Vorsteherdrüse so groß,daß sie die Operation nicht zuläßt; deshalben operirten siekeinen der jünger als neun Jahr, oder älter als vierzehn war.Nachher wurde, von wem wissen wir nicht, die Operationdadurch verbessert, daß man tiefer unten schnitt, und aneiner Seite, und dieß ist die Methode die man LuniuZ ontbo «rips oder die kleine Gerarhsichafr (HPPSMM8 psr-vm) nennt.
Im Jahr 1524 machte Marianus die Methode,den Steinschnicc durch die große Gerähschafr zu machen,bekannt, die jetzt gemeiniglich die alte Methode genannt wird,er bekennt, daß sie von seinem Lehrer Johannes de Ro-manis erfunden worden.
Im Jahr 1697 kam der Bruder Jacob (krersIscgue« ) nach Paris, mit einem großen Ruf, wegen desglücklichen Erfolgs seiner neuen Methode den Stein zu ope-riren. Er erhielt bald Erlaubniß die Operation in den Hos-
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