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crystallne Feuchtigkeit und die Netzhaut in gehöriger Entfer-nung zu halten *).
Die großem Thiere haben größere Augen, und ihreSchewerkzeuge sind, wie ein Microscop mit einer großen Linse,geschickt eine größere Oberfläche zu übersehen, in der aber dieDinge nicht eben sehr vergrößert sind; kleinere Thiere könnennur einen kleinen Raum übersehen, wie es ihrem Wirkungs-kreise angemessen ist, aber sie sehen die Gegenstände sehr ver-größert, aber dieß nicht in beiden Fällen wirklich so, son-dern nur vergleichungsweise , denn das Gesicht zeigt uns nichtdie wirkliche Größe der Gegenstände, sondern nur ihre Ver-hältnisse gegen einander. Fische haben größere Augen, vor-züglich aber größere Pupillen als Landthiere, weil im Wasserweniger und nicht so weit verbreitetes Licht, als in der Luftist. Bey allen Augenentzündungen, sollte man mit Ader-lässen, Abführen, antiphlogistischem Verhalten u.s.w. so vielwie möglich eilen, um die Entzündung gleich wieder weg zuschaffen, weil eine länger daurende Entzündung selten unter-läßt, weiße undurchsichtige Narben auf der Hornhaut zu ma-chen , welche Verdunkelung oder Blindheit verursachen, undkein Augenwasser welches Pulver enthält, sollte je ans Augegebracht werden, weil kein Pulver fein genug gemacht wer-den kann.
Erzäh-
n) Die gläserne Feuchtigkeit ist in eine eigne Membran ein-geschlossen, die nicht nur ihre äußere Oberfläche umgibt,sondern eine Menge Zellen bildet, in denen diese Feuch-tigkeit eingeschlossen ist, davon überzeugt uns der Ver-such, daß bey einer Zerreißung dieser Membran, nichtdie ganze Feuchtigkeit, sondern nur immer einTheil aus-fiießt. Die Membran selbst ist äußerst fein und durch-sichtig, und nur wenn sie in Weingeist sich verdickt, wird siedemAuge sichtbar. Sie wird Nembrsua U^sioiflss genannt.