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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
219
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Von dem großen Gehirn, re. sry

- immer sehr weich und feucht. In einem Mann, der amSchlage starb, fand ich alle Gefäße des Gehirns über die^ Maaßen von Blut ausgedehnt, und die Gehirnhöhlen undD die Substanz des Gehirns voll Lymphe, die weiche Hirnhautsehr verdickt und so locker anhängend, daß der größte Theildavon vom Gehirn abgesondert werden konnte, ohne zu zer-reißen.

Zweymahl habe ich kn dem großen Gehirn eine scirr-höse Geschwulst von der Größe eines Hühnereys gesehen;und in einem andern Körper fand ich Vereiterungen die bey-nahe zwei) Drittheil des ganzen großen Gehirns einnahmen.Und in einer Person die mit einem schwarzen Staar starb,fand ich alle Gehirnhöhlen voll Lymphe; und die Wurzelnder Sehenerven (Ibsismi neruorum opticoruin) und dieSehenerven selbst, bis dahin, wo sie aus der Hirnschaaleheraustreten, durch den Druck ganz platt gedrückt. Undin einem alten Manne fand ich den rechten Sehenerven ver-trocknet und schwarz.

§

Vierzehn-